


Dr. Dipl.-Psych. Anja Fritzsche
Psychologische Psychotherapeutin Verhaltenstherapie
In der Gruppentherapie lernen Sie, Ihre Symptome zu verstehen und zu bewältigen. Sie gehen zusammen mit ebenfalls Betroffeneren einen Weg aus der Angst oder der Depression. Die Erfolge einer Gruppentherapie sind beeindruckend und überzeugen mich immer wieder, mit Hilfesuchenden in diesem Setting zu arbeiten. Werden Sie Teil einer Gruppe, mit der sie lernen und neue Erfahrungen machen werden.
Alles über Gruppentherapie
Wie läuft die Gruppentherapie ab?
Sie buchen einen Termin für ein Einzelgespräch mit einer Therapeutin. In diesem Gespräch wird geklärt, ob die Gruppe für Sie die richtige ist. Es findet ein weiteres Einzelgespräch statt und die Therapie wird beantragt. Danach startet die Gruppe. Etwa sechs-neun Teilnehmende treffen sich mit der Therapeutin einmal in der Woche für anderthalb Stunden über acht bis zehn Wochen. Die Gruppen sind geschlossen, d.h. es kommen keine neuen Teilnehmenden hinzu, so entsteht eine besondere Atmosphäre des Vertrauens, in der der Fortschritt in der Bewältigung der Störung einen bestmöglichen Raum bekommt.
Was sind die Vorteile?
Die Gruppentherapie bietet eine einzigartige Möglichkeit für persönliches Wachstum und Heilung durch die Kraft der Gemeinschaft und des gemeinsamen Erlebens. Indem sie Unterstützung, Verständnis und praktische Fähigkeiten bereitstellt, hilft sie den Teilnehmernden, ihre psychischen Gesundheitsziele zu erreichen. Durch den Austausch von Erfahrungen und Perspektiven, das Üben von sozialen Fähigkeiten und die gegenseitige Unterstützung bietet Gruppentherapie ein sicheres Umfeld für persönliches Wachstum und Heilung.
Was macht die Therapeutin?
In einer Gruppentherapie führt die Therapeutin verschiedene Interventionen durch, um den Gruppenmitgliedern zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Diese Interventionen werden entsprechend den spezifischen Bedürfnissen und Dynamiken der Gruppe angepasst. Dazu gehören z.B. Vermittlung von Wissen zur Störung, Lösen von Konflikten, Üben sozialer Fertigkeiten in Rollenspielen. In der Gruppe sind Sie sicher und niemals allein.
Für welche Störungen gibt es Gruppen? Und was ist bei sozialer Angst?
Fast alle Störungsbilder können in der Gruppentherapie behandelt werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es innvoll ist, spezielle Gruppen nach den Störungsbildern anzubieten. In unserer Praxis gibt es Gruppen für Betroffene mit Depression und Angststörungen, Essstörungen, Tinnitus. Gerade bei sozialer Angst ist die Gruppe sehr hilfreich. Hier können Sie im geschützten Rahmen ihre Ängste bewältigen, soziale Kompetenz einüben und zu allen Themen, die Ihre Angst begleiten Unterstützung und Wege der Bewältigung finden.
Wie verhält es sich mit der Schweigepflicht?
Selbstverständlich darf nichts, was Sie in der Gruppe von sich erzählen oder was sie bearbeiten, von anderen Gruppenmitgliedern oder der Therapeutin nach außen getragen werden. Es besteht Schweigepflicht gegenüber Dritten. Wollen Sie sich sich privat mit den Gruppenmitgliedern treffen, können sie das gerne tun. Schon häufig sind in den Gruppen Freundschaften und gute Bekanntschaften entstanden
Was kostet die Gruppentherapie? Zahlt die Krankenkasse?
Für gesetzlich Versicherte übernimmt die Krankenkasse sämtliche Kosten, auch die ersten Gespräche im Einzelsetting. Privat Versicherte können die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Einzel- und Gruppenstunden werden für privat Versicherte und Selbstzahler wird nach der GOP (Gebührenordnung für Psychologen) berechnet.
Bitte informieren Sie sich im Vorfeld, was die private Krankenkasse übernimmt.
Wo Sie uns finden
Praxis für Psychotherapie
Dr. Anja Fritzsche
und Kolleginnen
Colonnaden 43
20354 Hamburg